Der mit PonysHabenliste

Sonntag, 21.06., 1:01 Uhr Xi’an-Zeit

Guten Abend, Gute Nacht!

Melde mich mal wieder kurz, wenn auch wieder nur in Kurzform. Dieses Mal aber vielleicht weniger selbstmitleidig oder besorgniserregend…

Pony Hütchen hat

• eine neue Kamera. Total toll. Seit gestern.
• Abschiedsschmerz. Alles ist jetzt irgendwie so das letzte Mal. Das letzte Mal hier essen, das letzte Mal den und den sehen, das letzte Mal Pilates und so. Das letzte Mal Unterricht ging dafür ordentlich unter.
• Flugtickets für eine Reise in den Westen Chinas ab Dienstag bis zum 4./5./6. Juli ungefähr.
• ihr Herz immer noch vergeben an den tollsten Mann Chinas.
• Jelly Shots gemacht für die Abschiedsparty morgen.
• das Baby immer noch nicht gesehen. Aber vielleicht Montag.
• ein Zimmer, das so noch gar nicht nach baldiger Abreise aussieht.
• eine lange To-do-Liste mit zum Beispiel: Mousse au Chocolat machen, Getränke in den Kühlschrank stellen, wegen Flug nach Beijing fragen, Geld tauschen usw.
• nette Studenten.
• den Plan, nachher, also wenn sie ausgeschlafen und alles für die Party erledigt hat, ein Fußballspiel zu sehen, live und in echt.
• einen neuen Rucksack für ihre Reise.
• Paracetamol für einige Zeit im Vorrat.
• irgendwie was Komisches gegessen oder Stress, der sich im Magen äußert.
• immer noch nicht alle Gilmore Girls-Staffeln durch.
• noch keinen Job (Pamplona ist raus, nun China und Moskau als Optionen, die anderen melden sich einfach nicht).
• einen doofen Chef.
• eine Glitzerhaarspange und 4 verschieden rosa-pinke Nagellacke.
• keine Ahnung, wie die Pluralform von Nagellack heißt.
• ihren Online-Kurs wohl bestanden.
• nicht Liu Kang.

The End.

Veröffentlicht in:  on Juni 20, 2009 at 10:59 Kommentare (2)

der mit der inside-story

Samstag, 30.05., 10:45 Uhr Xi’an-Zeit

Liebe Leserschaft,

being Pony Hütchen ist keine einfache Aufgabe. Ich fasse im Folgenden mal kurz zusammen, warum das so ist:

• Pony Hütchen plant die Zeit nicht gut und vertrödelt sich gern.
• Sie arbeitet an einer Schule, von der sie hofft, dass sie bald nach ihrem Abschied untergeht.
• Pony Hütchen hat noch keinen Job für hinterher, aber Pamplona ist der heiße Kandidat.
• Pamplona meldet sich aber einfach nicht, nach dem Interview, obwohl eingeweihte andere Stellen gestern sagten, Pamplona würde sich gleich melden.
• Nun muss Pony Hütchen sich da wahrscheinlich bis Montag gedulden.
• Pony Hütchen ist generell kein social butterfly … überhaupt auch vom butterfly weit entfernt … hungern bis das Kleid passt wäre ein Option.
• Wenn sie dann doch mal zu einem Mini-butterfly oder vielleicht einer Motte mutiert, fliegt sie zu den falschen wie eben die Motten um’s Licht oder so.
• Diesbezüglich mischt sich dann bei ihr gern Herzschmerz, Verzweifelung, Abschiedsschmerz, Ratlosigkeit und über-sich-selbst-Wut und tritt in hohen Dosen (oder Büchsen? haha, immerhin noch ein bisschen lustig) auf.
• Pony Hütchen ist definitiv nicht gemacht für Schiffe, die in einem Vergnügungspark auf und ab schaukeln und sollte sich merken, nie wieder eins zu besuchen, falls sie bei jemandem einen halbwegs passablen Eindruck hinterlassen will – oder vielleicht einfach nie wieder eins besuchen, weil sie fast gestorben ist.
• Sie findet Taxi-Fahren jetzt doof, nachdem sie mal kurz in einem Taxi mit September verheiratet war und jetzt nicht mehr ist.
• Pony Hütchen hat außerdem zuuuu viele Herzschmerz-HappyEnd-Filme gesehen, die sie verdorben haben für das wahre Leben.
• Sie ist eine komplizierte, selbstmitleidige, viel zu anstrengende Pony.
• The End.

Nun wisst ihr Bescheid. Sicher gibt es auch bald mal einen „Warum es toll ist, Pony zu sein“-Blog. Aber heute irgendwie nicht.

Aber keine Sorgen, ich bin ja schon groß!

Eure Pony H.

Veröffentlicht in:  on Juni 2, 2009 at 2:00 Kommentare (1)